141110BildGruenHarburg - Der Umweltschutz ist ein Thema, das schon lange aktuell ist und auch bis heute noch auf der Agenda vieler Parteien zu finden ist. Auch

im kleineren Rahmen können Sie mithelfen, unsere Erde zu schützen. So beteiligen sich immer mehr Unternehmen an Projekten, die für eine bessere Umwelt und den schonenden Umgang mit unseren Ressourcen kämpfen.

Qualitätsverbund umweltbewusster Betriebe
Die Initiative Qualitätsverbund umweltbewusster Betriebe ist abgeleitet von dem Konzept des bereits 1997 gegründeten Qualitätsverbundes umweltbewusster Handwerksbetriebe, der damals von dem Präsidenten der Handwerkskammer für Mittelfranken ins Leben gerufen wurde. Die Initiative gibt es mittlerweile in verschiedenen Standorten in ganz Deutschland und hat sich als Ziel gesetzt, Unternehmen zu unterstützen, die in ihren Betrieben mit einem zertifizierten Qualitäts- und Umweltmanagementsystem arbeiten. Das heißt, es werden konkrete Maßnehmen ergriffen, um:

Abfall und Abwasser zu reduzieren, den Energie- und Wasserverbrauch zu senken, den Ressourcenverbrauch zu verringern, weniger Betriebsmittel zu verbrauchen.

Das Programm richtet sich speziell an kleine Handwerks- und Gewerbebetriebe, die etwas zum Schutz der Umwelt beitragen möchten. Die teilnehmenden Betriebe genießen auch Vorteile wie die Beratung bei der Ermittlung der umweltrechtlichen Anforderungen an den jeweiligen Betrieb, den Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen und einen positiven Effekt für das Image des eigenen Geschäftes.

Außerdem können Hamburger Betriebe bei der Einführung eines QuB-Systems finanziell gefördert werden. Weitere Informationen zu Teilnahmebedingungen und Fördermöglichkeiten finden sie hier.

Umweltschutz im kleinen Rahmen
Auch wenn Sie mit Ihrem Betrieb nicht gleich an einer solchen Initiative teilhaben möchten, gibt es auch einfache Sparmaßnahmen, die man ohne großen Aufwand im Unternehmen umsetzen kann und die sich positiv auf den Umweltschutz auswirken.

Betriebsstoffe einsparen
Auch im täglichen Geschäft kann man an verschiedenen Ecken sparen. Versuchen Sie zum Beispiel, die nicht bedruckte Rückseite von Blättern, die nicht mehr gebraucht werden, als Schmierpapier für Notizen zu verwenden. Generell sollten die Blätter aus recyceltem Papier bestehen, um die Abholzung der Wälder zu verhindern. Und achten Sie beim Tonerkauf darauf, dass diese wieder auffüllbar sind. Viele Hersteller bieten Toner an, die aus leeren Originalkartuschen recycelt werden und somit garantiert nicht unter schlechterer Qualität leiden.

Selbst bei den Büromaterialien gibt es umweltfreundliche Klebstoffe, die nicht aus Lösungsmittel bestehen, sondern auf Wasserbasis hergestellt werden. Ebenso Stifte sollten möglichst immer nachfüllbar sein, sodass man sie nicht gleich in den Papierkorb werfen muss.

Mülltrennung
Deutschland ist eines der Länder, in denen am meisten Mülltrennung betrieben wird. Sowohl im eigenen Haushalt als auch in der Arbeit sollten Sie darauf achten, zumindest Altpapier und Restmüll klar voneinander zu trennen.

Energie sparen
Schalten Sie Lampen, Computer-Bildschirme und andere Geräte erst ein, wenn Sie auch wirklich gebraucht werden. So muss in Konferenzräumen beispielsweise kein Licht eingeschaltet sein, wenn niemand darin sitzt. Auch in Mittagspausen oder während Meetings sollten Bildschirme immer ausgeschaltet werden. dl