141102Fwerk3Harburg – Der Zauber ist übergesprungen. Statt auf dem Schwarzenberg endete der große Laternenumzug der Harburger Schützengilde zum verkaufsoffenen Sonntag auf

dem Harburger Rathausplatz. Rund 5000 große und kleine Laterneläufer waren in vier Umzügen, begleitet von acht Spielmannszügen gekommen, um als Finale das 141102FWerk1Feuerwerk zu erleben. Mit dabei waren auch 141102FWerk2etwa 40 Bewohner der Flüchtlingsunterkunft, die den Schwarzenberg belegt und wegen der der Endpunkt des Laternenumzugs verlegt werden musste. Die Schützen selbst hatten sie abgeholt, Laternen mitgebracht und ihnen deutsche Brauchtum nahe gebracht. Das war zunächst wegen der Sprachbarriere keine leichte Sache. Doch die Technik hat bei der Völkerverständigung geholfen. „Ein Syrer hatte eine App, mit der er auf seinem Smart Phone den Text in seine Muttersprache übersetzen konnte“, sagt der 1. Patron, Dr. Enno Stöver. „Ich hab den Text eingetippt und er hat die Übersetzung lesen können und so den anderen Erwachsenen und Kindern sagen, was wir wollen und wie so ein Laternenumzug funktioniert. Er hat sich so gefreut, dass er mir um den Hals gefallen ist.“

Für den Abschluss in der Harburger Innenstadt bot das illuminierte Rathaus eine wundervolle Kulisse. Optischer Anziehungspunkt waren auch zwei Stelzenläuferinnen, die ihre Kostüme mit LED in prächtige, die Farbe wechselnde Hingucker verwandelten. zv

Veröffentlicht 2. November 2014