100210salz1Wilhelmsburg/Harburg - Das Warten hat ein Ende: Seit heute gibt es wieder Streusalz in Harburg. Die Laster standen seit dem Morgen Schlange bei Louis Hagel an der Straße Eversween. In der Nacht zuvor hatte am Anleger der Frachter "Kristin D" mit 2.600 Tonnen des

begehrten Streumittels in den Laderäumen fest gemacht. Mit einem Greifbagger wurde wurde das Salz aus den Luken geholt.

"Es kommt in einen Trichter, wird dann über Förderbänder bis auf die Ladeflächen der Laster transportiert", erklärt Firmenchef Horst Hagel. Dabei wird über eine Waage exakt die Menge Salz erfasst, die jeder Lkw lädt. 25 Tonnen kann jedes Fahrzeug transportieren. Die ersten 1500 Tonnen gingen an die Stadtreinigung. Ab Donnerstag werden auch andere Kunden beliefert.

Eine Adresse war auch der Handelshof in Harburg. "Wir haben heute zwölf Paletten bekommen", sagt Kai Rackmann vom Handelshof, "und das Salz geht weg wie warme Semmeln."

Auch die Stadtreinigung hat reagiert. Hier bekommen Privatperson jetzt das wertvolle Streugut - allerdings kein Salz. Innerhalb von zwei Tagen sind allein am Standort des Recyclinghofes in Neuland rund vier Tonnen des begehrten Streusalzes weggegangen. "Die Autofahrer stehen bei uns Schlange", erklärt ein Mitarbeiter. Weitere Standorte, an denen das Streugut abgeholt werden kann: Recyclinghof Hausbruch im Striepenweg 35, drei Containerstandorten an der Straße Neugrabener Markt, beim Bauhof an der Hohen Straße und auf dem Rathausplatz bei der Museumsachse. (zv/jojo)

Aufgestockt: Im Handelshof in Harburg verkauft Kai Rackmann seit heute wieder Streusalz. Foto: jojo
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