141016KlappbreuckeHarburg – Kurz nach den Bürgerschaftswahlen im Februar 2015 könnte auf Harburgs Straßen das große Chaos herrschen: Im zweiten Quartal soll die marode Klappbrücke über den

Östlichen Bahnhofskanal durch einen Neubau ersetzt werden. Dann muss die „Quasi-Hafenquerspange“ zwischen A1 und A7 voll gesperrt werden und bis zu 17.000 Fahrzeuge täglich müssen umgeleitet werden.

Doch damit nicht genug: Im dritten  Quartal 2015 ist dann die Brücke Hannoversche Straße mit rund 13.000 Fahrzeugen täglich dran. Der Neubau einer dann etwas kürzeren Brücke über die Bahngleise ist schon einmal verschoben worden, eine weitere Verzögerung ist nicht zu verantworten: Die Brücke ist fast schon baufällig.

Noch gibt es keine Informationen darüber, wie der Verkehr umgeleitet werden soll. „Uns ist zu Ohren gekommen, dass die Umleitung über Großmoorbogen und Großmoordamm geführt werden soll“, sagt Jürgen Heimath, SPD-Fraktionschef in der Bezirksversammlung Harburg. „Das wird nicht funktionieren, schon jetzt ist der Großmoorbogen häufig überlastet.“

Heimath will sich für ein großflächiges Verkehrskonzept einsetzen, das das Harburger Kerngebiet weitgehend verschont. Jetzt sollen die Planer zunächst einmal ihre Überlegungen öffentlich vorstellen. ag