140915StudierenHamburg - In der Hansestadt Hamburg findet man nicht nur die größte Forschungs- und Ausbildungseinrichtung in Norddeutschlands vor, sondern auch eine 

riesige Auswahl kleiner und großer Hochschulen und Akademien. Außerdem bietet die Stadt ihren Studenten jede Menge Zerstreuung. Es gibt allerdings auch ein paar Dinge, die noch besser laufen könnten. Vor allem, was das Finanzielle angeht.

Wie lebt es sich in Hamburg als Student?

Je nach Studienfach bieten sich neben der Uni im Stadtteil Rotherbaum zahlreiche andere (Fach-)Hochschulen und Akademien an. In der näheren Umgebung der Stadt finden sich darüber hinaus zahlreiche renommierte Fakultäten unterschiedlichsten Fachrichtungen – zum Beispiel in Wedel oder Elmshorn. Und wer angesichts dieser Auswahl immer noch nicht zufrieden ist oder neben dem Beruf ein Studium absolvieren möchte, kann einen Kurs bei einer Fernhochschule belegen. Bei einem solchen Anbieter könnte man zudem seinen Schulabschluss nachmachen.

Das nachgeholte Abi oder das Erlangen der Fachhochschulreife bietet sich vor allem für Arbeitnehmer an, deren Aufstiegschancen in den höheren Dienst durch einen mittleren Schulabschluss verhindert werden. Doch egal wo und wie man studiert – ein Leben in Saus und Braus erwartet die Studiosi in der Elbmetropole vermutlich nicht.

Finanzielle Belastung

Auf der Haben-Seite stehen jede Menge freie Studienplätze, studentische Hotspots, ein eigenes Viertel, in dem es hauptsächlich Geschäfte und gastronomische Betriebe für Studenten mit knappen Budget gibt, und zwei Party-Meilen mit donnerstäglichen Studentenvergünstigungen, die ihresgleichen suchen. Eine Sache sollte man darüber jedoch nicht aus dem Blick verlieren: Hamburg ist keine günstige Stadt. Die Mieten sind hier so hoch, dass nur eine deutsche Stadt, München nämlich, die Quadratmeterpreise noch überbieten kann.</p>

Das ist vermutlich auch ein Grund, warum der Zustrom junger Leute langsam zurückgeht. Gleichzeitig verdienen die hanseatischen Studenten weniger als zehn Euro die Stunde. Daraus resultiert: Nirgendwo arbeiten deutsche Studenten länger für ihre Unterkunft. dl

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