140829SteinHarburg - Der Harburger Architekt Hermann Stein feierte am 1. Juli mit einem Empfang in der Helms Lounge sein 50. Jubiläum als freier Architekt. Zahlreiche Wegbegleiter

hatten sich eingefunden, um diesen besonderen Tag mit ihm zu begehen. An Stelle von Geschenken hatte Hermann Stein um Spenden für das Archäologische Museum gebeten. Und seiner Bitte wurde ausgiebig Folge geleistet: 3. 900 Euro konnten gesammelt werden – eine Summe, die das Museum für seine vielen neuen Projekte gut gebrauchen kann.

„Wir freuen uns darüber, dass die Projekte des Museums so viel Unterstützung erfahren und Hermann Stein seine Verbundenheit mit dem Standort Harburg mit dieser Spende zeigt. Die Spende wird uns in einigen Projekten finanziell einen wichtigen Schritt voranbringen. Um nur zwei davon zu nennen: Aktuell bereitet das Museum gerade die große Ausstellung „Mythos Hammaburg“ vor, die am 30. Oktober eröffnet werden soll. Außerdem wurde gerade eine zweijährige archäologische Ausgrabung an der Harburger Schloßstraße abgeschlossen, deren wissenschaftliche Auswertung nun angegangen werden muss. Wir haben also noch viel vor uns“, so Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss, Direktor des Archäologischen Museums Hamburg.  

Hermann Stein hat als Architekt das Erscheinungsbild Harburgs nachhaltig geprägt. In Harburg geben zum Beispiel das Gebäude der Commerzbank am Sand oder auch der Hypo Vereinsbank in der Lüneburger Straße Zeugnis davon. Schon 1964 machte er sich als freischaffender Architekt selbständig und blickt damit auf ein halbes Jahrhundert Selbständigkeit zurück. Inzwischen ist seine Firma in die Hände seiner Töchter übergegangen, die ihn als Geschwister Stein GmbH & Co KG mit einem großen Empfang zu diesem ganz besonderen Jubiläum ehrten.

Hermann Stein, in Harburg geboren und aufgewachsen, engagiert sich seit vielen Jahren für die Region: Als jahrelanges aktives Mitglied der Harburger Schützengilde gab es kaum ein Amt, das er nicht schon innegehabt hätte, er wurde sogar zweimal Gilde-König. Auch beruflich tritt er immer noch nicht kürzer und realisiert auch weiterhin Bauprojekte. Der Vater dreier erwachsener Töchter denkt also noch lange nicht an Ruhestand. (cb)