GeldPromotion - Nicht alle Geldanlagen lohnen sich für jeden. Gerade bei jungen Menschen und Berufsstarter gehen am Anfang ihrer Berufskarriere der Großteil der Einkünfte für Lebenshaltungskosten

und Anschaffungen für den eigenen Hausstand drauf. Mit Mitte 40 wiederum wird häufig Geld für einen Um- oder Ausbau der Immobilie benötigt. Welche Geldanlagen eignen sich nun?

Was ist bei einer Kapitalanlage zu beachten?

Vor der Finanzkrise konnte man auch mit sicheren Geldanlagen relativ schnell Geld verdienen. Ein gutes Beispiel dafür waren die offenen Immobilienfonds. Doch diese Zeiten sind zunächst einmal vorbei – und dies vermutlich auf längere Sicht. Eine Rendite oberhalb der Inflationsrate ist aktuell nur mit einem recht hohen Risiko zu erwirtschaften.

Wer heutzutage sein Geld sicher anlegen will, muss sich auch mit Themen wie

finanzielle Repression

Einlagensicherung und

Vermögenssteuer

beschäftigen. Der Anleger muss seine Anlagestrategie schnell an sich ändernde Marktsituation anpassen und das Portfolio neu justieren. Kurzfristige Geldanlagen wie Tagesgeldkonten versprechen immer noch einen Zinssatz, der oberhalb der Inflationsrate liegt.

Dem Privatanleger steht immer noch eine Fülle an Investitionsobjekten zur Verfügung. Die Auswahl ist vielfältig und beginnt von Immobilien und Aktien über Beteiligungen an Waldfonds und komplexen Derivaten bis hin zu Sparbüchern und Festgeld.

Doch auch Sparer müssen sich nicht mit den mickrigen Zinsen ihres Girokontos oder Sparbuchs zufriedengeben. Wer sein Geld länger parken will, bekommt mit Einlagensicherung Zinsen, die die Inflationsrate deutlich übersteigen. Doch für alle Kapitalerträge gilt: Es werden von der Bank automatisch 25 Prozent Abgeltungssteuer plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuern an das Finanzamt abgeführt. Nur wer eine Nichtveranlagungsbescheinigung vorweisen kann, ist davon befreit.

Neue Ausrichtung durch Finanzmarktkrise erforderlich

Aktuell sind jedoch alle zuvor bewährten Anlagestrategien ungültig. Denn bei sehr vielen Anlageformen muss die Sicherheit völlig neu bewertet werden. Und bei einigen Anlegern steht nicht mehr die Erzielung einer hohen Rendite im Vordergrund, sondern der reine Erhalt des Kapitals.

Wie eine Statistik der Bundesbank zeigt, nimmt das Vermögen der privaten Haushalte stetig zu. So nahm das Geldvermögen von 1.750 Milliarden Euro in 1990 auf 3.515 Milliarden Euro im Jahr 2000 und 5.004 Milliarden Euro in 2014 zu.

Sparer, die erkannt haben, dass sie auf Sparbuch und Girokonto keine Rendite erzielen, legen daher nicht benötigtes Kapital auf Festgeldkonten oder Tagesgeldkonten an.

Die Preise von Gold und Silber haben seit Januar 2014 kräftig angezogen. Doch bereits im April trat eine Trendwende ein. Auch die Zinsen für Tagesgeld sind rückläufig und beim Festgeld kommt es auf die Bank an: einige Kreditinstitute haben die Zinsen gesenkt, andere die Zinskonditionen erhöht. dl