140513SchlotHarburg – Abbruch in schwindelner Höhe. Stein für Stein wird die Spitze des markanten Schornsteins der Phoenix abgetragen. Es ist echte Handarbeit, die die drei

Männer dort ausführen. Die Steine werden während des Betriebes in den Schlot geworfen und unten heraus genommen. Wie lange die Kürzung dauert, ist nicht genau raus. „Das liegt am Wetter“, sagt eine Mitarbeiterin der ContiTech AG. Danach wird der Rest vom Schornstein neu verfugt. Anschließend macht man den Wassertank fit. Im Sommer sollen die arbeiten beendet sein.

 Die Harburger werden sich an einem Stummel-Schlot in ihrer Skyline gewöhnen müssen. 64 Meter, zwölf Meter weniger, als vor den Abbrucharbeiten, wird das Wahrzeichen dann noch in den Himmel ragen. Ursprünglich war der 1913 gebaute Schornstein deutlich höher. 96 Meter maß er ursprünglich. Vor mehr als 30 Jahren wurde er erstmals gekürzt. Auch damals waren Schäden im Mauerwerk er Grund. dl