1404118FlutHafencity - Vor zwei Jahren erinnerte eine Sonderausstellung an den 50. Jahrestag der großen Sturmflut, die im Februar 1962 über ganz Hamburg hereinbrach und 315 Todesopfer

forderte. Damals wurde unter anderem der Elbdeich zwischen Harburg und der Mündung der Seeve vollständig überströmt, weil er nicht hoch genug gebaut wurde. Noch heute erinnert eine Gedenkstätte auf dem Friedhof an der Bremer Straße in Harburg an die Katastrophe von damals. Und seit dem 1. Dezember 2013 gedenkt eine neue interaktive Erlebnisausstellung in den Elbarkaden in der HafenCity „der Flut“ von 1962. Auf einer 750 m² großen Fläche am Magdeburger Hafen wird die größte Katastrophe der Nachkriegszeit noch einmal dokumentiert – täglich von 10 bis 18 Uhr. Karten für die Ausstellung kann man sich vorab unter www.eintrittskarten.de bestellen.

Worum es in der Erlebnisausstellung „Die Flut“ geht, dürfte sich von selbst erklären. Aber was genau erwartet die Besucher vor Ort? Hier eine kurze Zusammenfassung: In der Ausstellung wird erklärt, wie Sturmfluten – im Zusammenspiel von Wind, Wasser und Gezeiten – überhaupt entstehen. Zudem wird historisch dokumentiert, was sich in der Nacht vom 15. auf den 16. Februar 1962 in der Hansestadt genau zugetragen hat, als die Jahrhundertflut 6.000 Gebäude zerstört und somit 20.000 Menschen obdachlos gemacht hat. Besonders realitätsnah wird die Dokumentation mithilfe von echten Videos, Zeitzeugen und Exponaten von damals.

Die Besucher werden in der Ausstellung nicht nur auf eine Reise in die Vergangenheit geschickt, sondern dürfen selbst aktiv werden: Zahlreiche Aktionen laden Jung und Alt zum Mitmachen ein, um die Dramatik der Sturmflut von 1962 greifbarer zu machen. Darüber hinaus wird in einer zusätzlichen Show die Kunst der Sandmalerei vorgestellt. Und für die ganz kleinen Gäste gibt es altersgerechte Angebote wie zum Beispiel einen Malwettbewerb. dl