140214seuteDeernHarburg – Das drohende, endgültige Verschwinden des historischen Bäderschiffes „Seute Deern“ aus dem Binnenhafen  hat die Politik auf den Plan gerufen. Sowohl CDU

wie auch SPD wollen verhindern, dass das Schiff den Harburger Binnenhafen verlässt. Das hatte Eigner Arne Weber als Option angekündigt, nachdem die Behörde die „Seute Deern“ vom Kanalplatz vertrieben hatte. Jetzt hat das Bäderschiff in einer Abseitsposition im Binnenhafen den Anker geworfen. „Dass das Schiff im Ziegelwiesenkanal idiotisch liegt, ist jedem ersichtlich“, sagt Ralf-Dieter Fischer von der CDU. Er hat mit Fraktionskollegen einen Antrag eingereicht, in dem die Verwaltung aufgefordert wird einen „attraktiven, endgültigen Liegeplatz im Harburger Binnenhafen zuzuweisen, um diese maritime Attraktion dem Bezirk zu erhalten“.
Vergleichbares hat auch die SPD vor. Dort gibt es aber einen feinen, aber vielleicht entscheidenden Unterschied. Das bisherige Liegeplatzkonzept soll beibehalten werden. Genau das würde verhindern, dass die „Seute Deern“ am Kanalplatz liegen kann. Die Kaimauer ist für Schiff vorgesehen, die nur kurzzeitig dort festmachen wollen.