140221Siems22Promotion - Seit fast 120 Jahren steht die Firma Albers Bestattungen Trauernden und Ratsuchenden kompetent und einfühlsam zur Seite. Trotzdem ist das Image

der Firma - die Firmenzentrale befindet sich in der Knoopstraße 36 in Harburg - keinesfalls angestaubt. Das Team von Albers Bestattungen steht Innovationen und Neuerungen stets offen gegenüber.

Das zeigt sich derzeit ganz besonders an dem 26-jährigen Albers-Mitarbeiter Tobias Siems: Der junge Mann ist der erste Bestattermeister in Hamburg. Deutschlandweit gibt es bislang nur 60 Männer und Frauen, die diesen Meisterbrief erworben haben. Und das macht seinen Chef, Peter Jungehülsing, Geschäftsführer bei Albers Bestattungen, natürlich mächtig stolz: "Erst seit vier Jahren wird in Deutschland die Meister-Ausbildung, die auf die Gesellenausbildung aufbaut, für diesen Beruf angeboten. Das ist natürlich auch für unser Unternehmen eine Auszeichnung und zudem ein140221Siems Alleinstellungsmerkmal in der Region, so einen versierten Experten mit Meisterbrief in der Belegschaft zu haben." Auch der Rest der Albers-Belegschaft hat einiges an Erfahrung und Kompetenz vorzuweisen. So ist die Bestatterin und gute Seele des Büros Dagmar Schunk bereits seit mehr als 25 Jahren in dieser Branche tätig. Sie war auch für die Ausbildung von Tobias Siems und bislang drei weiteren Auszubildenden verantwortlich. Außerdem ergänzt Anja Hinrichs als ausgebildete Dekorateurin seit mehr als drei Jahren das Team.

Der Grund für die Einführung einer Meisterausbildung: Die Anforderungen an den Bestatter als Dienstleister sind ebenso, wie die zu erfüllenden Qualitätsstandards, gestiegen. Da ist viel Fachwissen gefordert. Die Einführung einer Meisterausbildung war die logische Konsequenz. Siems: "Außerdem wird durch den Globalisierungsprozess auch der Beruf des Bestatters immer komplexer. Da müssen viele Gesetze und Vorgaben, etwa bei der Überführung eines Verstorbenen ins Ausland oder bei Beisetzungen in anderen Kulturkreisen beachtet werden."

140221Siems2Tobias Siems hat über ein Praktikum, das er im Unternehmen Albers Bestattungen absolvierte, zu seinem absoluten Traumberuf gefunden. "Vor allem gefallen mir die vielen unterschiedlichen Facetten, die dieser Beruf bietet." Nachdem er seinen Gesellenbrief in der Tasche hatte, machte er im Anschluss seine Meisterfortbildung in Münnerstadt bei Bad Kissingen. "Dieses Ausbildungszentrum ist einzigartig in ganz Europa. Ich habe diesen Schritt nie bereut, auch wenn es eine sehr anstrengende Zeit war, mit dem häufigen Pendeln zwischen Hamburg und Bad Kissingen", sagt der junge Mann. Für Siems ist der Meisterbrief allerdings kein Grund, sich nicht mehr weiterzubilden: "Es gibt noch sehr viel zu erlernen und damit auch keinen Grund, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen." (cb)