140218ExzellenzHarburg - Exzellenz mit Modellcharakter: Die Technische Universität Harburg etabliert mit ihrem TUHH-Exzellenzkolleg eine neue Form der Wissenschaftsförderung: In

Kooperation mit der Wirtschaft werden fünf neue Juniorprofessuren auf den Gebieten Green Technologies, Life Science Technologies und Aviation & Maritime Systems eingerichtet.

Die Nachwuchsgruppen werden aus Mitteln der TU, der Wissenschaftsbehörde und der beteiligten Partnerunternehmen gefördert. Die Unternehmen Siemens Energy, NXP Semiconductors und Hamburg Port Authority sind die ersten Modell-Partner. Ziel ist es, gemeinsam nachhaltige Innovationen zu schaffen, die Wissenschaft und Wirtschaft in Hamburg gleichermaßen wettbewerbsfähig halten. Start des TUHH-Exzellenzkollegs ist der 1. Juli 2014.

Das Forschungs- und Finanzierungskonzept der Hamburger TU ist ungewöhnlich und neu: Gemeinsam investieren die TU-Harburg, die Wissenschaftsbehörde und die Wirtschaft in kluge Köpfe. Im Vordergrund steht die Idee, in langfristiger Zusammenarbeit nachhaltige Lösungen für drängende Zukunftsfragen zu entwickeln. „Das Exzellenzkolleg unterstreicht das klare Forschungsprofil der TU und macht damit künftig nach außen noch sichtbarer, in welchen Bereichen die T über hervorragende Kompetenzen verfügt. Das vorgestellte Projekt kann ein Vorbild für die fruchtbare Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft auf Augenhöhe werden“, erklärte Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin und Präses der Behörde für Wissenschaft und Forschung.

Zum Start des Exzellenzkollegs beteiligen sich die TUHH und die Hamburger Wissenschaftsbehörde mit jeweils drei Millionen Euro. Die Summe soll sich durch die Beteiligung der Forschungspartner bis 2018 verdoppeln. „Ich freue mich über die Zusammenarbeit mit unseren namhaften Partnern aus der Wirtschaft, mit denen wir die Wissenschaftsförderung neu definieren. Unser Ziel ist es, herausragenden Wissenschaftlern ein praxisnahes Arbeitsfeld zu bieten“, so Professor Garabed Antranikian, Präsident der TU. „Technologische Zukunftsfragen zu lösen, geht nur noch gemeinsam. Gefordert ist die Einbeziehung beider Perspektiven - Wissenschaft und Wirtschaft brauchen einen partnerschaftlichen Austausch“, ergänzt Antranikian. (cb)