140213MuseumHarburg - Das Archäologische Museum Hamburg - vielen besser bekannt als Helms-Museum - erreichte ein Jahr nach dem Neustart als eigenständige Stiftung einen erneuten

Besucherrekord. Das teilten Museums-Direktor Rainer-Maria Weiss und der kaufmännische Geschäftsführer Thorsten Pück am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in der Außenstelle „Bischofsturm“ mit.

Knapp 185.000 Besucher kamen im Jahr 2013 in das Museum am Harburger Museumsplatz und seine Außenstellen, um die Sonderausstellungen sowie die Archäologische Dauerausstellung zu sehen. Das Museum übertrifft damit deutlich das Ergebnis von 2012 (155.000 Besucher) und erzielte einen Zuwachs von rund 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das Museum erreichte somit das beste Ergebnis seit Bestehen des Hauses und lag 2013 auf Platz drei der140213Museum2 bestbesuchten Museen Hamburgs. Der Besucherzuspruch galt vor allem der Sonderausstellung „Lego Zeitreise“, dem „Bischofsturm“ als Außenstelle des Museums im Zentrum Hamburgs, aber auch den Familien- und Kinderangeboten, die traditionell einen hohen Stellenwert im Museum haben.

Im Jahr 2013 positionierte sich das Museum weiterhin als einer der wichtigsten Orte des außerschulischen Lernens in Hamburg: 18.000 Kinder und Jugendliche haben das vielfältige museumspädagogische Programm wahrgenommen, zu dem zahlreiche Führungen, Kurse, Ferienprogramme und ganz aktuell auch die neuen Kita-Programme gehören. Kinder und Jugendliche, die bis zum vollendeten 18. Lebensjahr freien Eintritt haben, machen 50 Prozent der Museumsbesucher aus. Auch hier setzt sich der steigende Trend fort.

140213Museum1„Der große Erfolg unserer Ausstellungen hat unser Konzept bestätigt. Der spielerische Zugang, den wir in unserem Museum bieten, macht nicht nur Kindern Lust darauf, sich intensiver mit der Kulturgeschichte auseinanderzusetzen“, so Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss, Direktor des Archäologischen Museums. Seit der Neugestaltung der Archäologischen Dauerausstellung im Jahr 2009 ist das Museum diesen Weg der Wissensvermittlung erfolgreich gegangen: Hier wird die Vor- und Frühgeschichte Norddeutschlands unter dem Motto „Abenteuer Archäologie: Entdecken. Erleben. Verstehen“ präsentiert. „Wir werden auch in diesem Jahr unsere Vermittlungsangebote ausbauen und neue Formate entwickeln“, erklärt Weiss.

Die kommenden Programmhöhepunkte sind unter anderem die Sonderausstellung "Napoleons Silberschatz", die vom 7. Mai bis 14. September gezeigt wird. Vom 31. Oktober 2014 bis Mai 2015 folgt dann die Ausstellung "Mythos Hammaburg – Archäologische Entdeckungen zu den Anfängen Hamburgs". Im Fokus der Ausstellung steht das historisch bedeutsame Gelände des Domplatzes, denn seit jeher vermutete man hier den Standort der legendären Hammaburg, Keimzelle und Namensgeberin der Stadt Hamburg.
Bis Herbst 2015 soll zudem die Einrichtung einer Museumsdependance im Kellergewölbe des Harburger Schlosses abgeschlossen sein. (cb)