140128ImmoHarburg - Rund 100 Immobilien-Experten sind am Dienstagmorgen der Einladung der Haspa in den Kaispeicher am Veritaskai gefolgt. Auf dem Programm im

Konferenzraum "Channel Riverside", hoch oben über dem Binnenhafen im 11. Stock des Gebäudes, stand die dritte Auflage des "Immobilien-Frühstücks" der Hamburger Sparkasse.

Doch bevor der grandiose Ausblick und das Frühstück von den Gästen genossen werden konnte, stand ein Impulsvortrag mit anschließender Diskussion auf dem Programm. Karen Pein, Prokuristin der IBA Hamburg GmbH, referierte über das Thema "Familienfreundliches Wohnen". Dabei erörterte sie den aktuellen Stand der beiden IBA-Projekte Elbmosaik und Röttiger Kaserne. "Unser Ziel ist es, hier familienfreundliche Wohnquartiere zu schaffen", sagte Pein. Auch das Thema Geschosswohnungsbau spiele bei der Schaffung von neuem Wohnraum eine große Rolle. "Ein guter Mix aus Einzelhausbebauung, Reihenhäusern und Geschosswohnungen sind ein Erfolgsfaktor für neue Wohngebiete", sagte Pein.

In der anschließenden Diskussion, die von Ulrich Kresse versiert und charmant moderiert wurde,140128Immo1 standen außer Karen Pein Lars Seidel, Geschäftsführer von Grossmann & Berger, Udo Stein, Geschäftsführer Stein Plan und Werk, und Bezirksamtsleiter Thomas Völsch auf dem Podium. "Die Planungen im Bereich Wohnungsbau sind vom Bezirk Harburg bislang gut erfüllt worden. Man muss aber auch die wirtschaftliche Entwicklung im Auge behalten, denn die Menschen, die hierher ziehen, müssen auch irgendwo arbeiten", sagte Völsch, der betonte: "Beide Entwicklungen müssen ganz besonders vorangetrieben werden."

Eines wurde in der Diskussion deutlich: Harburg ist für Investoren nach wie vor eine gute Wahl. "Man kann im Süden Hamburgs günstigere Preise als in anderen Teilen der Hansestadt realisieren, nicht nur deshalb ist der Süden für Investoren sehr interessant", sagte Lars Seidel von 140128Immo2Grossmann & Berger. Das unterstrich auch Investor Udo Stein: "Für den Hamburger Süden spricht sehr viel, vor allem auch die Rendite und die Sicherheit für die Investoren." Allerdings gab er zu bedenken: "Harburg ist nicht Harvestehude! Es gibt hier auch infrastrukturelle Nachteile." Hier sei es ein wichtiges Ziel, ein familienfreundliches Umfeld zu schaffen. Stein: "Das Image von Harburg muss verbessert werden. Harburg muss sich nach außen besser darstellen, dann gelingt es auch mehr Menschen für diesen Standort zu begeistern." So sah es auch Bezirksamtsleiter Völsch: "Wir haben so viele positive Faktoren an unserem Standort. Wir müssen selbstbewusster auftreten und für das werben, was Harburg so schön macht."

Bei einem ausgiebigen Frühstück nutzten die Gäste der Haspa nicht nur die Denkanstöße aus der Diskussion für weitere intensive Gespräche. Für Gastgeber Arnold Felkers von der Haspa steht bereits jetzt fest: Auch im kommenden Jahr wird es wieder ein Immobilien-Frühstück geben. (cb)