140122DRKLangenbek - Seit Dezember 2013 nimmt das stationäre Hospiz des Harburger Roten Kreuzes Schwerstkranke in ihrer letzten Lebensphase auf. Sterbende und ihre Angehörigen werden

dort individuell betreut und erhalten emotionalen Beistand bei der Auseinandersetzung mit dem bevorstehenden Tod. Kauf, Umbau und Ausstattung der Einrichtung kosteten das DRK-Harburg rund drei Millionen Euro. Um sein Vorhaben realisieren zu können, erhielt der Kreisverband Unterstützung von Stiftungen, Vereinen, Unternehmen und Privatpersonen.

Am Dienstag überreichte der Hospizverein Hamburger Süden dem DRK-Hospiz als Geschenk zur Eröffnung ein speziell angefertigtes Spendenhaus. Es war 2002 zur Auftaktveranstaltung des Hospizvereins von den Elbewerkstätten gebaut worden und sollte als Sinnbild für die Ziele der Hospizbewegung in Harburg dienen – insbesondere für den Bau eines stationären Hospizes.
 
„Der Hospizverein Hamburger Süden e. V. setzt sich seit seiner Gründung 2001 dafür ein, dass Harburg ein stationäres Hospiz bekommt. Neben der ambulanten Betreuung Sterbender im eigenen Zuhause ist eine stationäre palliative Einrichtung für Harburg von großer Bedeutung. Wir freuen uns, dass wir Sterbenden und ihren Angehörigen auch im Hospiz am Blättnerring zur Seite stehen können“, sagte Dr. Gabriele Heuschert, Vorsitzende des Hospizvereins Hamburger Süden e.V.
Das Spendengefäß in Form eines Gebäudes wird nun einen zentralen Platz im Eingangsbereich des Hospizes erhalten. „Das DRK ist als Träger weiterhin auf umfangreiche Spenden angewiesen. Rund 250.000 Euro, also zehn Prozent der laufenden Kosten, müssen wir jedes Jahr selbst aufbringen. Die restlichen 90 Prozent werden von den Kassen übernommen. Für die Hospizgäste ist der Aufenthalt in unserer Einrichtung kostenlos“, so Hospiz-Geschäftsführerin Britta True. (cb)

DRK-Spendenkonto
„Hospiz für Hamburgs Süden“
IBAN: DE57200505501262208208
BIC: HASPDEHHXXX