140117PrechtHarburg - Die sechsteilige Ringvorlesung "Interdisziplinarität  - Theorie und/oder Praxis?" des Graduiertenkollegs Kunst und Technik an der TU-Harburg geht in die

letzte Runde. Zum Finale hat Gastgeberin Prof. Dr. Margarete Jarchow den deutschen Philosoph, Publizist und Schriftsteller Prof. Dr. Richard David Precht eingeladen. Er wird aus einer allgemeinen Perspektive über Möglichkeiten und Grenzen von Interdisziplinarität referieren. Sein Vortrag beginnt Dienstag, 21. Januar, um 19 Uhr im Audimax II der TUHH (Gebäude i, Denickestraße 22). Die Veranstaltung ist öffentlich und der Besuch kostenfrei. Im Anschluss werden Poster-Präsentationen aktueller Forschungsprojekte des Graduiertenkollegs ausgestellt. Gastgeberin des Vortragsabend ist Prof. Dr. Margarete Jarchow, zur  Begrüßung spricht Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Wissenschaft und Forschung in Hamburg.

Precht gehört zu den führenden Intellektuellen in Deutschland. 1964 in Solingen geboren, studierte er Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte und wurde 1994 an der Universität Köln promoviert. Von 1991 bis 1995 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem kognitionswissenschaftlichen Forschungsprojekt an der Universität Köln. Seit 1995 schreibt er als Essayist für führenden Zeitungen und Sendeanstalten.

Die Ringvorlesung ist als Abschlussveranstaltung des interdisziplinären DFG-Graduiertenkollegs „Kunst und Technik“ konzipiert, das in diesem Jahr nach neun Jahren Förderung ausläuft. Das Kolleg verfolgt das Ziel, ingenieur- und geisteswissenschaftliche Forschungsgebiete durch übergeordnete Fragestellungen zusammenzuführen. Das gemeinsame Forschungsinteresse richtet sich auf die Bedeutung von Material und Form in Kunst und Technik. Die Forschung im Kolleg ist sowohl interdisziplinär als auch transdisziplinär angelegt und will zwischen naturwissenschaftlich-technischen und künstlerisch-geisteswissenschaftlichen Disziplinen - einschließlich der Philosophie - eine Verständigung schaffen. (cb)