140113DRKHarburg - Ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Toten und vielen Verletzten, ein Junge, der auf dem Fußballplatz vor den Augen seiner Freunde ums Leben kommt: In Situationen

wie diesen leisten die ehrenamtlichen Mitarbeiter des DRK-Kriseninterventionsteams (KIT) Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV). Sie betreuen die Angehörigen der Opfer und traumatisierte Augenzeugen. Dadurch wird das Risiko von langfristigen seelischen Schäden reduziert.

„Wir sind vor Ort, wenn wir gebraucht werden. Und das an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr“, so KIT-Teamleiter Malte Stüben. Auf 308 Einsätze können die 40 Ehrenamtlichen im Jahr 2013 zurückblicken. Jeden Tag haben zwei von ihnen von 19 bis 19 Uhr Bereitschaftsdienst. Das bedeutet für jeden Mitarbeiter, dass er an zwei Tagen im Monat mit einer Alarmierung rechnen muss.

Für den Ausbildungsgang 2014 werden jetzt Männer und Frauen aus Hamburg gesucht, die sich für das KIT engagieren möchten. Voraussetzungen sind ein Mindestalter von 25 Jahren, physische und psychische Belastbarkeit, ein Führerschein der Klasse B und vor allem zeitliche Flexibilität für die regelmäßigen Bereitschaftsdienste.


Am Dienstag, 14. Januar, sowie am Donnerstag, 23. Januar, findet von 19 bis 20 Uhr ein Informationsabend im Hamburg Leuchtfeuer Lotsenhaus, Museumsstraße 31, (Bahnhof Altona), statt. Weitere Informationen zur Ausbildung und zum Bewerbungsverfahren auch unter der Rufnummer 040/76609269 oder im Internet unter www.kit-hamburg.de (cb)