140110SchleuseHarburg – Die notwendigen Arbeiten an der Harburger Hafenschleuse neigen sich endlich dem Ende zu: Am kommenden Wochenende wird mit dem Wiedereinbau

des Binnentors ein weiterer wichtiger Bauabschnitt abgeschlossen. Das teilte am Freitag die Hamburg Port Authority (HPA) mit. Wie mehrfach berichtet, wird die Schleuse derzeit im Rahmen des Bauprogramms „Öffentlicher Hochwasserschutz“ von der HPA an die neuen Bemessungswasserstände angepasst und gleichzeitig auch auf den neuesten technischen Stand gebracht. Die Arbeiten an der Schleuse kosten insgesamt rund 14 Millionen Euro.

"Aufgrund der eingeschränkten Verfügbarkeit des benötigten Schwimmkrans sowie kleinerer Schäden, die durch das Sturmtief Xaver entstanden waren, war es zu weiteren Verzögerungen gekommen", sagte Martin Boneß von der HPA. Unter anderem wurde die Einhausung des ausgebauten Binnentors durch den Sturm beschädigt. Die noch nicht vollständige fertig gestellte Beschichtung des Tores wurde dadurch in Mitleidenschaft gezogen, so dass diese erneut aufgebracht werden musste.

Als nächster Schritt folgt nun der Zusammenbau der drei Einzelteile des Binnentors in der Torkammer. Danach müssen die mehr als 1000 Schrauben mit einem Korrosionsschutz versehen werden. Ende Januar soll der Einbau des Außentors mit dem Schwimmkran erfolgen. „Sofern das Wetter weiterhin mitspielt, beginnt Mitte Februar der Probebetrieb der Schleuse. Währenddessen sind Schleusungen möglich“, sagt Caroline Radegast, Bauingenieurin bei der HPA und stellvertretende Leiterin des Projekts Harburger Hafenschleuse. (cb)