131230WMHarburg – Kupferkessel, aus denen der Glühwein duftet. Lichterglanz, Der Duft von Schmalzgebäck. Dazu das wundervoll illuminierte historische Rathaus.

Harburgs Weihnachtsmarkt ist beliebt. Das ist das Fazit von Organisatorin Anne Rehberg. Bis Sonntagabend durfte noch sich noch vergnügt werden. „Die Harburger haben sich ihren Weihnachtsmarkt erobert“, sagt Rehberg. Vor allem die Studenten hatten in der Vorweihnachtszeit viel Leben vor die Buden gebracht. „Das wurde sehr gut angenommen und hat viel zum guten Gelingen beigetragen“, so Rehberg. Auch Firmen nehmen den Weihnachtsmarkt immer besser als Treffpunkt für vorweihnachtliche Glühweinrunden immer mehr an. Die zweite große Gruppe der Weihnachtsmarkt sind die Familien. „Wir sind nicht überfüllt, wie die Weihnachtsmärkte in der Hamburger Innenstadt. Zu uns kann man kleine Kinder bedenkenlos mitnehmen“, so Rehberg.

In diesem Jahr gab es gleich zwei Neuheiten. Erstmals fand der Weihnachtsmarkt komplett ohne echten Schnee statt. „Das hatte aber auch einen Vorteil“, sagt Rehberg. „Viele ältere Menschen, die bei Glätte lieber Zuhause bleiben, waren so auf dem Weihnachtsmarkt.“ Neu war auch die veränderte Öffnungszeit. Erstmals blieben die Stände auch nach dem 23. Dezember stehen und geöffnet. Als Winter-Kunstmarkt machte der Weihnachtsmarkt weiter. Zumindest die Bezeichnung erwies sich als Fehler. So war Harburg aus den 131229FeuerwerkWeihnachtsmarkt-Terminkalendern vieler Medien raus. Die Resonanz war sparsamer als erwartet. „In Harburg müssen viele Dinge eben wachsen“, sagt Rehberg, die an dem Grundkonzept festhalten, aber zumindest bei der Bezeichnung zukünftig durchgehend auf Weihnachtsmarkt setzen will. Dass Höhepunkte dennoch viele Menschen nach Heiligabend auf den Harburger Weihnachtsmarkt ziehen, zeigte sich vergangenen Sonnabend zum Barockfeuerwerk. Der Platz war „proppevoll“. dl