131103FeuerwerkHarburg – Wie schade. Der Wind hat das am Sonntagabend das Feuerwerk der Harburger Schützengilde verweht. Dabei hatte es so gut angefangen. In mehreren Marschsäulen,

von Spielmannszügen begleitet, waren die Kinder mit ihren Eltern zum Schwarzenberg gekommen. Dort erwarteten Harburgs Schützen mit Fackeln die Laterneläufer. Dann zischten noch ein paar Raketen (Foto) in den Himmel. Feuerräder drehten sich. Doch dann war nach knapp zwei Minuten Schluss. „Der Wind war einfach zu stark. Wir wollten nicht riskieren, dass etwas passiert“, sagt ein Mitglied der Gilde. Das Feuerwerk ist so konzipiert, dass es nicht so hoch geht. So ist es gerade für Kinder besser zu erleben. In dem Fall war es aber einfach zu gefährlich. Windböen hätten das bunte Spektakel unkalkulierbar gemacht.

Für die Gilde ist das kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Nächstes Jahr soll es nach Hamburgs größtem Laternenumzug wieder ein Feuerwerk geben. zv