131024GleineneuHarburg - Riesen-Erfolg für eine Lehrerin des Friedrich-Ebert-Gymnasiums am Alten Postweg in Heimfeld: Die 53-jährige Kerstin Gleine ist am Dienstagabend an der Universität in

Oldenburg als "Lehrerin des Jahres für naturwissenschaftliche Fächer" mit dem Klaus-von-Klitzing-Preis ausgezeichnet worden. Nobelpreisträger Prof. Dr. Klaus von Klitzing überreichte ihr die Auszeichnung persönlich.

Der Preis wird von der EWE Stiftung seit 2005 einmal jährlich an besonders engagierte Lehrer und Lehrerinnen vergeben. Er ist mit 15000 Euro dotiert, wobei 10000 Euro für ein schulisches Projekt zu verwenden sind. Gleine setzte sich gegen 42 nominierte Lehrer aus dem gesamten Bundesgebiet durch.  Eine ganz besondere Überraschung gab es während der Preisverleihung: "Die Laudatio für die ausgezeichnete Lehrerin wurde von zwei Schülerinnen gehalten, die die siebte und zehnte Klasse besuchen", sagte  Schulleiter Volker Kuntze.

Kerstin Gleine gehört am Friedrich-Ebert-Gymnasium zu den besonders aktiven Kolleginnen. Sie ist sogenannte MINT-Lehrerin - die Abkürzung steht für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Sie hat sich um die Zertifizierung des Friedrich-Ebert-Gymnasiums im MINT-ec--Netzwerk und um die Auszeichnung als Agenda 21 Schule verdient gemacht, den Schulgarten als Außenlabor gestaltet, sie organisiert den großen Schüler-MINT-Kongress der Schule und unterhält zahlreiche fruchtbare Kontakte zu wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen. Zudem hat sie schon sehr vielen Mädchen und Jungen zu eigenständigem experimentellen Forschungs-Erfahrungen auf dem Feld der Naturwissenschaft und Technik verholfen.

Kuntze: "Eine Lehrerin, die so viel Begeisterung weckt und notwendige Entwicklungen fördert, hat auch die Juroren des Preises beeindruckt." (cb)