131023PuRHarburg – Wer in Harburg vom Auto auf die Bahn umsteigt, um nach Hamburg zu kommen, soll zukünftig für das Abstellen seines Autos im P+R Parkhaus  zahlen.

2 Euro pro Tag sollen fällig werden. Eine Park-Monatskarte soll es für 20 Euro, die Jahreskarte für 200 Euro geben. In neun Monaten soll der erste Zahltag sein. So lange wird gebraucht, um zumindest in einem Teil der Anlagen mit den nötigen Automaten ausgestattet sein.

Das P+R Parkhaus an der Hörstener Straße gehört zu den Standorten, für die es eine Ausbauempfehlung gibt. Harburg gehört auch zu den vier Standorten, die innerhalb von vier Jahren um rund 700 Stellplätze erweitert werden sollen. Ob das in Harburg tatsächlich umgesetzt wird, ist noch unklar.

Nur an drei der vier Standorte, die anderen sind Ochsenzoll, Poppenbüttel und Rissen, wird es in diesem Zeitraum einen Ausbau geben. Sicher ist, dass Harburg in der zweiten Phase, welche spätestens in acht Jahren abgeschlossen sein soll, erweitert wird.

Durch die zwei Euro pro Tag Parkgebühr sollen Fremdparker und Kurzstreckenautofahrer abgeschreckt werden. Darüber hinaus strapaziert man auch den Begriff „Gerechtigkeit“ um den Parkpreis zu rechtfertigen. Neu wird sein, dass das Parkhaus nicht mehr durch das Bezirksamt, sondern durch eine Betriebsgesellschaft geführt werden.

Verstärkte Überwachungen durch Video oder Präsenz, sollen die Sicherheit in dem P+R Haus erhöhen.  zv