130509T30Rönneburg – Kehrt in die Tempo-30-Zone Jägerstraße und Vogteistraße endlich Ruhe ein? Zumindest in der Bürgerinitiative, in der Politik und auch im Bezirksamt scheinen

alle jetzt ein wenig gelassener zu sein. Nach drei Jahren heftigsten Auseinandersetzungen mit nervenden Redeschlachten, gegenseitigen Beleidigungen und Rückzügen in den Schmollwinkel zeichnet eine Lösung für die geplagten Anwohner ab.

Nach einem Jahr mit provisorischen Fahrbahnverschwenkungen sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Im Ausschuss für Inneres, Bürgerservice und Verkehr hat Stefan Paul vom Ingenieurbüro Lehne hat seine Vorschläge vorgestellt. Die wichtigsten Veränderungen: Die Bushaltebuchten werden zurückgebaut, künftig halten die Linienbusse auf der Fahrbahn, an mehreren Stellen werden Überquerungshilfen für Fußgänger angelegt, aus provisorischen Verschwenkungen werden feste und die Eingangsbereich der Tempo-30-Zone werden baulich deutlich hervorgehoben.

Gerrald Boekhoff, Fachamtsleiter Management des öffentlichen Raumes, hatte die Pläne schon vorher den Anwohnervertretern vorgelegt. Und tatsächlich ist man sich jetzt weitgehend einig. „Es geht nur noch um Details“, sagt Anwohnersprecherin Isabel Wiest. In einer letzten Runde will man nun noch letzte Fragen klären, dann sorgt Boekhoff für die Finanzierung der Umbauten. Und los geht’s! Wann? Boekhoff: „So schnell wie möglich.“ ag