130829SEZNeugraben – Na, also! Geht doch! Heinz Beeken, Neugrabener SPD-Bezirksabgeordneter, jubelt, weil die Verwaltergesellschaft des maroden Süderelbe-Einkaufszentrums

nun tatsächlich in die Puschen gekommen ist und bis 2020 mehr als fünf Millionen Euro ausgeben will, um den Bau aufzupeppen.

 

Beeken klopft sich dabei auch ein wenig auf die eigene Brust, immerhin habe er hartnäckig immer wieder auch öffentlich auf die Missstände im SEZ hingewiesen. Das habe die Gesprächsbereitschaft der Eigentümer und des Verwalters erhöht.

Ob fünf Millionen Euro in gut sechs Jahren wirklich ausreichen, um das SEZ in einen attraktiven Magneten im Neugrabener Zentrum zu verwandeln, darf bezweifelt werden. Allerdings ist der jetzige Zustand auch nicht hinnehmbar.  Mieter und Kunden beschweren sich laut Beeken über „mangelhafte Beheizung, kritikwürdigen sogenannten Service des örtlichen Verwalters, hohe Kosten und ein wenig einladendes Ambiente“.

Für die Investitionen gibt es sogar schon ein Konzept. Es ist schon in nicht öffentlicher Sitzung im Stadtteilbeirat Neugraben vorgestellt worden. Am Montag, 2. September, 18 Uhr,  will sich der Ausschuss für Kultur, Bildung, Sport und Stadtteilentwicklung im Rieckhof damit auch öffentlich befassen.

Heinz Beeken. „Diese Entwicklung sollte auch als Vorbild für alle Grundeigentümer dienen, Überlegungen für die Verbesserung ihrer Immobilien im Zentrum Neugrabens anzustellen.“ ag