130814brueckeHeimfeld - Jetzt wird klarer, was auf die Harburger durch die Sanierung der Autobahnbrücke über die Stader Straße zukommt, welche am 4. November beginnt. Während der

Bauphase des 1. Bauabschnittes bis planmäßig Mai 2014 stehen in diesem Abschnitt der A7 dann für die Verkehrsteilnehmer nur noch zwei Fahrspuren je Fahrtrichtung  zur Verfügung.

Genehmigungspflichtiger Schwerverkehrüber mit 44 Tonnen darf während dieser Bauphase die Brücke nicht passieren. Anschließend folgt planmäßig von Juni 2014 bis Oktober 2014 der 2. Bauabschnittes bei dem analog zum 1. Bauabschnitt der östlichen Brückenaufbau –Fahrrichtung Hamburg- ertüchtigt und die Fahrbahn saniert wird. Während dieser 2. Bauphase stehen dann auf der A7 auf dem bereits sanierten westlichen Brückenabschnitt 3 Fahrspuren in Richtung Hannover und 2 Fahrspuren Richtung Hamburg zu Verfügung. Die Autobahnanschlussstelle Heimfeld bleibt in dieser Zeit komplett gesperrt.

Der genehmigungspflichtige Schwerverkehr erhält keine Ausweichstreckenbeschilderung, da dieser Verkehr grundsätzlich einer Genehmigung bedarf und dabei je nach Länge, Gewicht und Breite des Fahrzeuges individuelle Routenführungen erhält. Wie entsprechender Schwerlastverkehr während dieser Bauphasen geführt wird und welche Straßenzüge dadurch zusätzlich belastet werden, bleibt also offen.

Generell sollen Umleitungsverkehre während der Baumaßnahmen nicht über die B73 und B75 geführt werden. Stattdessen soll der Verkehr über den Moorburger Bogen, den Fürstenmoordamm bzw. die Waltershofer Straße und den Georg-Heyken-Weg umgeleitet werden.

Die Brückensanierung berücksichtigt auch den für später auf diesem Abschnitt der A7 geplanten achtspurigen-Ausbau im Zusammenhang mit dem Neubau der A26, der Querschnitt der Brücke reicht aus, um auch Fahrspuren unter zu bringen und es werden bereits entsprechende Lärmschutzvorkehrungen getroffen.

„Auf die A7 bei Hamburg kommt in den nächsten Jahren eine Menge zu. Davon betroffen sind alle Verkehrsteilnehmer, die diese Autobahn tagtäglich nutzen, aber auch alle anderen Verkehrsteilnehmer werden von diesen Maßnahmen betroffen sein. Staut es auf der A7, staut es sich auch in Harburg", sagt André Trepoll (CDU). "Durch die zusätzlichen Umgehungsverkehre sind dann insbesondere auch die an die A7 angrenzenden Stadtteile negativ betroffen, von den kostenintensiven Stauauswirkungen für die Wirtschaft ganz zu schweigen." dl