130823A1Harburg – Da spielen die Navis verrückt: Seit Dienstag sieht man die Autofahrer an der A1-Anschlusssstelle Harburg wieder kreiseln. Wer nicht glauben wollte, was auf den

Hinweissschildern steht, musste sich eben direkt vor Ort davon überzeugen: In Richtung Norden ist die Anschlussstelle mal wieder dicht. Also: einmal rum um den Kreisverkehr und zurück zu Stadtautobahn und Wilhelmsburger Reichsstraße.

Bis wann die Auffahrt gesperrt ist, verraten die Schilder nicht. Kay Ahrens, Bereichsleiter beim Landesbetrieb Straßen, Brücken, Gewässer (LSBG) muss es aber wissen: „Voraussichtlich bis zum 31. Oktober.“  Warum so lange? Am östlichen Teil der Autobahnbrücke über die Süderelbe sollen die Übergänge zwischen Brücke und „Festland“ erneuert werden. Eine Überprüfung habe ergeben, dass sie marode sind und in ein paar Monaten ausgewechselt werden müssen. Da sie im Winter besonders stark beansprucht werden, wollte der LSBG nichts riskieren und hat den Austausch vorgezogen. Dafür müssen die Fahrbahnen in Richtung Norden auf die gegenüberliegende Seite verschwenkt werden. Der Seitenwechsel wird in Höhe der Auffahrt eingerichtet, also muss er gesperrt werden.

„Zurzeit sieht es allerdings nach völliger Untätigkeit aus“, sagt Kay Ahrens. „Das ist aber nicht so.“ An einer Stelle sei schon Beton gegossen worden, der müsse jetzt erst einmal aushärten. Mitte September werde dann mit dem Austausch der Übergänge begonnen. ag