130821GebhardtHarburg – Auch wenn der Bezirk die Freifläche gegenüber der ehmaligen Röttiger-Kaserne als Standort für eine neue Flüchtlingsunterkunft favorisiert: Bei den Anwohnern der

Wohnunterkünfte Wetternstraße und Lewenwerder bleibt die Sorge.

„Die Behörden stehen mächtig unter Druck, sie müssen schnell handeln“, sagt Hannelore Gebhardt von der Anwohnerinitiative. „Hoffentlich kommen sie deshalb jetzt nicht auf die Idee, die beiden bestehenden Unterkünfte in unserer Nähe einfach zu vergrößern.“

Die Unruhe wurde noch größer, als Hannelore Gebhardt bei einer SPD-Veranstaltung gesagt wurde, sie solle froh sein, wenn nicht auch noch die maroden Behelfsheime am Zehntland als Notunterkünfte genutzt werden. Gebhardt: „Eigentlich sollten die längst abgerissen und durch Reihenhäuser ersetzt werden.“

Jürgen Heimath, SPD-Fraktionschef in der Bezirksversammlung Harburg, weist alle Spekulationen zurück: „Die Unterkünfte werden nicht vergrößert. Da sind wir bei den Anwohnern im Wort.“ Zusammen mit der Unterkunft in Sinstorf sind im Kernbereich Harburg schon 800 Menschen untergebracht. Jetzt seien auch mal andere Bereiche des Bezirks dran. ag