130821StudenwoHarburg – Der „lange Jammer“ kommt voran. Der Vorbescheidsantrag ist gestellt, nun wartet Projektentwickler Dietrich von Stemm auf einen positiven Bescheid für das lang gestreckte

Studentenheim mit bis zu 375 Zimmern, das sich in drei, vier Jahren in die Lücke zwischen Harburger Amtsgericht, Soldatenfriedhof, Seehafenbrücke und Bleicherweg schmiegen soll.

Baudezernent Jörg Penner hat den Bescheid für „Ende September, Anfang Oktober in Aussicht“ gestellt.

Damit bescheinigt das Bezirksamt dem Projektentwickler und seinem Architekten Prof. Bernhard Winking allerdings nur eine grundsätzliche Zustimmung, Details müssen noch geklärt werden. Dabei soll es unter anderem auch um eine gestalterische Auflockerung der lang gestreckten Fassaden („langer Jammer“) gehen.

Schon bei der Vorstellung des Projekts im Harburger Stadtplanungsausschuss hatte von Stemm angekündigt, dass ein Teil der Appartements an Auszubildende vermietet werden könnte. Ob es dazu kommt und wie groß der Anteil der Azubi-Wohnungen wird, ist noch nicht geklärt. „Davon hängt letztlich auch die gesamte Finanzierung ab“, sagt von Stemm.

Im östlichen Teil des bis zu acht Stockwerke hohen 35-Millionen-Euro-Baus soll die Freiwillige Feuerwehr Harburg ihr neues Domizil finden. ag