130815TunnelHarburg - Es ist laut am Fußgängertunnel in der Lüneburger Straße. Kreischend frisst sich eine Betonsäge durch die massive Brüstung. Diese wird gestutzt. Damit sollen die

Sichtbeziehungen am südlichen Ende der Lüneburger Straße verbessert und die Trogwirkung der Rampentreppenanlage zum Gloriatunnel abgemildert werden, heißt es aus dem Bezirksamt.

Außerdem werden die Beläge der Rampe ergänzt, die Treppenstufen erneuert und die Außenwände verputzt. damit das Licht besser in den Tunneleingang fallen kann. Auf einer Seite ist bereits ein "transparentes Stahlgeländer" angebracht worden. Sechs Wochen sollen die Arbeiten insgesamt dauern.

Die Maßnahme soll ein entscheidender Teil für die Aufwertung des Tunnels sein. Mehr als ein halbe Million Euro sind in den Tunnel geflossen.

Das Ergebnis ist stellenweise ernüchternd. Vor allem im unteren Tunnelbereich ist wenig vom neuen Glanz zu spüren. Der Tunnel ist bislang eine hässliche Unterführung geblieben, an deren Ende zur ebenso hässlichen Seevepassage immer noch der Laden mit Brettern vernagelt ist. Der IBA-Infopunkt ist ein Flopp, der höchstens von Mitarbeitern geschätzt wird, die die Einsamkeit suchen.

Als großen Pluspunkt ist Toro´s ArtCafé zu verbuchen, das Leben an den Zugang zum Tunnel gebracht hat und mit Kunst und Sonnenschirmen farbliche Akzente setzt. zv