130706EntenWilstorf – Ausflug von Familie Stockente auf dem Außenmühlenteich. Das sonnige, warme Wetter lockte auch die Entenmama und ihre fünf Kücken in die Nähe des

Außenmühlendamms, wo sich viele Spaziergänger ein paar Minuten Pause in der Sonne gönnten. Die Entenmama ist spät dran. Die Brutzeit beginnt schon im März, dauert maximal bis in den Juni. Knapp 30 Tage braucht das Weibchen, bis die fünf bis 16 Eier ausgebrütet sind. Bis zu 60 Tage kümmert sich die Entenmama noch um ihre Kücken, bis die auf eigenen Watschelfüßen stehen müssen. Sicher werden diese und andere Entenfamilien noch in den kommenden Tagen vom Ufer zu beobachten sein. Auch Haubentaucher, Schwäne und Kanadagänse, die ursprünglich in Amerika beheimatet waren und Mitte des 20-Jahrhunderts hier ausgesetzt wurden, leben auf dem Teich.

Bei aller Tierliebe: Füttern sollte man sie nicht. Wasservögel haben Wasser- und zarte Uferpflanzen, Muscheln, Schnecken und kleine Fische auf ihrem Speiseplan. Das ist für sie auch die gesündeste Ernährung. Im Sommer kann das Füttern ihnen sogar das Leben kosten. Botulismus nennt man die Erkrankung, die durch ein bakterielles Nervengift ausgelöst wird. Das entsteht, wenn das Wasser warm, der Nährstoffgehalt hoch und der Sauerstoffgehalt niedrig ist. Das passiert dann, wenn zu viele, durch Füttern angelockte Vögel auf einem See oder Teich leben und überschüssiges Futter auf den Grund sinkt. zv