130615hit-SLOT Heimfeld –  Kaum hatten die Fahrer ihre kleinen Renner startklar gemacht, wurden sie auch schon mit Fragen  gelöchert. Bei der Premiere der RCCO Slotcar-Serie

beim Sommerfest im  hit Technopark am Tempowerkring in Bostelbek waren sie von Experten umzingelt – nicht gerade was das Tuning von Rennwagen im Maßstab 1:24 angeht, aber die Mitarbeiter der Unternehmen im Technopark haben ein Auge für Technik.

hit-Geschäftsführer Christoph Birkel ist ein begeisterungsfähiger Mensch und neuen Ideen immer aufgeschlossen. Und so musste er nicht lange überlegen, als er vor Monaten vom 24-Stunden-Rennen der RCCO-Flitzer bei der TuTech Innovation GmbH in der Harburger Schloßstraße hörte. Spontan entschied er: „Das wollen wir auch.“

Für die Premiere im hit hatte Cheforganisator Thomas Voigt von der internationalen Marketingagentur Speedpool extra ein neues Rennformat ausgetüftelt. Auch wenn die Software des Zeitnahmecomputers damit noch einige Probleme hatte, wurde es ein aufregender Rennabend mit teilweise überraschenden Ergebnissen und spektakulären Zwischenfällen. hit-Seniorchef Wolfram Birkel staunte nur, mit welchem Eifer noch Minuten nach den einzelnen Rennen um Zehntelsekunden gefeilscht wurde.

Nach einem hektischen 300-Runden-Finale gab es über den Sieger aber keine Diskussionen mehr: Helmut Schmid, ehemaliger Chefdesigner von Volkswagen Motorsport, hatte sich mit seinem Audi R8 LMS aus den meisten Zweikämpfen, die häufig auch neben der Strecke endeten, herausgehalten und lag klar vorn. Beste Harburger: Andreas Göhring mit einem McLaren MP4 12C (powered by harburg aktuell) auf Platz sechs vor seinem Teamkollegen Alan Fauvel mit einem BMW Z4 GT3.

Janin Meiritz (Audi R8 Cup), im hit für die Mieterbetreuung zuständig, konnte sich in ihrem ersten Rennen überhaupt zwar nicht für das Finale qualifizieren, sie scheint aber mehr zu wollen. Vielleicht sieht man sie ja demnächst beim Training im Slotracing Club an der Buxtehuder Straße.

Mit Niels Kreller (Audi R8 Cup) landete ein weiterer Harburger auf Platz 28. In der Sonderwertung zum R8 Cup wurde er sogar Vierter und übernahm dort auch die Gesamtführung. Der Hamburger Profirennfahrer Felipe Fernandez Laser (Audi R8 Cup) war auch nicht viel besser: Er landete auf Platz 25, will aber wieder kommen und „ganz weit nach vorne fahren“. Am Wochenende ist er aber erstmal auf dem Lausitzring unterwegs. Dort steuert er einen Porsche Maßstab 1:1 im Carrera Cup. ag