130613HarburgHarburg – Der Bezirk Harburg hat mehr Wohnungen als gedacht, gleichzeitig aber weniger Einwohner als prognostiziert. Das geht aus der Erhebung der

Volkszählung Zensus 2011 hervor, die europaweit durchgeführt wurde. Danach hat der Bezirk 147.392 Einwohner, 5102 weniger als die Prognose ergab. Gleichzeitig wurden im Bezirk 72.487 Wohnungen, 396 mehr als gedacht, festgestellt. Auswirkungen auf das Wohnungsbauprogramm im Bezirk werden die Zahlen laut Jürgen Heimath, Chef der SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung, nicht haben. „Es gibt, das zeigt die Praxis, einen großen Bedarf an Wohnraum“, so Heimath. Er geht weiter, auch vor dem Hintergrund des Demografischen Wandels, von einem verstärkten Zuzug in die Stadt und damit in den Bezirk aus. Gerade ältere Menschen würden die Stadt mit ihrer guten Infrastruktur und den kompakteren medizinischen Angeboten schätzen.

Das es mehr Geld für Harburg geben wird, dass im Vergleich zu anderen Bezirken eine geringe Diskrepanz zwischen eigenen Zahlen und der Zensus aufweist, glaubt Heimath nicht. „Für diese Bemessung gibt es einen eigenen Verteilungsschlüssel, der sich aus vielen Parametern zusammensetzt.“ zv