130515akademieHarburg - Für ihre jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hat die Technische Universität in Harburg die Graduiertenakademie für Technologie und Innovation gegründet.

Ziel der Akademie ist es, junge Frauen und Männer in ihrer Forschung und Karriereentwicklung gezielt und individuell mit interdisziplinären Qualifizierungsangeboten zu fördern. Damit setzt die TUHH konsequent ihre strategische Schwerpunktsetzung im Bereich der Forschung fort.

„Für eine erfolgreiche Forschungsuniversität ist die Gewinnung exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses und dessen gezielte Förderung essentiell, um im Wettbewerb um junge Talente bestehen zu können“, sagte TUHH-Präsident Garabed Antranikian anlässlich der Eröffnung der Graduiertenakademie.

„Das Verhältnis zwischen Hochschulen und dem wissenschaftlichen Nachwuchs sollte geprägt sein von Verantwortung, Vertrauen und Verlässlichkeit", sagte Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Wissenschaft und Forschung. "Eine Graduiertenakademie, wie wir sie heute an der TU Hamburg-Harburg auf den Weg bringen, ist hierfür ein wichtiger Meilenstein. Die TUHH schafft damit als erste Universität in Hamburg eine zentrale universitäre Organisationseinheit, die für die Koordination von Promotionsprogrammen und der Erarbeitung einheitlicher Richtlinien für die gesamte Hochschule verantwortlich ist.“

Angesichts der Herausforderungen von Karriereentwicklungen in Wissenschaft und Gesellschaft bietet die Akademie ein passgenaues Angebotsspektrum bestehend aus Workshops, Trainings, Summer Schools und Infoveranstaltungen. Im Mittelpunkt sämtlicher Angebote steht neben der Stärkung überfachlicher Schlüsselkompetenzen die Unterstützung der Karriereentwicklung. Hierzu gehören neben Sprachangeboten unter anderem Themen wie Kommunikation, Präsentation, Projektmanagement, Teamentwicklung und Führung auch Angebote, die etwa die Themen Schutzrechte und Patentierung sowie  Existenzgründung aus der Forschung heraus behandeln.

Für die wissenschaftliche Leitung konnte die TUHH Frau Prof. Dr.-Ing. Irina Smirnova gewinnen. Alle Promovierenden, Postdocs, Nachwuchswissenschaftlerinnen, Nachwuchswissenschaftler sowie Professorinnen und Professoren  der Universität können die Angebote der Akademie nutzen.

„Erklärtes Ziel ist es dabei, optimale Bedingungen zu schaffen, in denen sich die Nachwuchswissenschaftler der TUHH zu Persönlichkeiten entwickeln, die ihre Karriere auch jenseits fachlicher und nationaler Grenzen selbstbestimmt und zukunftsweisend gestalten können. Unverzichtbar im Forschungsbetrieb ist dabei die internationale Vernetzung", so Prof. Smirnova. "Die exzellente fachliche Ausbildung obliegt nach wie vor den Doktorvätern und Doktormüttern. Die außerfachlichen Angebote hingegen wird die Graduiertenakademie für Technologie und Innovation an der TUHH bündeln und nach Bedarf anbieten."

Smirnova stützt sich dabei einerseits auf die  Bündelung vorhandener Angebote - wie sie etwa in den laufenden Graduiertenkollegs der TUHH entwickelt worden sind - oder auf neue bzw. in Kooperation mit den Partnern der TUHH auszubauende Formate.dl