130316MarktHarburg – Klingt abgefahren. Die Marktbeschicker auf dem Sand sollen ihre Stände umstellen, damit die Ströme der IBA- und igs-Besucher leichter von der S-Bahn in

den Binnenhafen kommen und nicht an den Verkaufswagen hängen bleiben.

Am Ziel können sie dann auf das Wasser des Lotsekanals blicken, wo wohl nie wie ursprünglich geplant eine Drehbrücke stehen wird.

Statt des Maritimen Wohnen am Kaufhauskanal wird man eine Augrabungsgrube bestaunen oder sich den provisorischen Parkplatz anschauen können, wo mal der Innovationscampus stehen soll. Was Besucher der igs im Binnenhafen Harburg sollen, dürfte vielen ein Rätsel bleiben.

Die IBA und igs als Grund für Veränderungen auf Harburgs Wochenmarkt heranzuziehen, hält Raf-Dieter Fischer (CDU) für falsch. „Die Neugestaltung der Marktfläche ist ein langfristiges Harburger Interesse“, sagt er. „Es ist nicht auf die IBA, igs und Touristen zu beschränken.“ Vielmehr solle geklärt werden, warum der Wochenmarkt auf dem Sand in Schieflage gekommen ist und an Attraktivität eingebüßt habe.

Dazu soll es nicht eine Kundenbefragung, sondern eine Ex-Kundenbefragung geben. So soll herausgefunden werden, warum Harburger den Wochenmarkt nicht nutzen. zv