130129Gaul1Heimfeld – Wenn der Wald durch Abholzung ausgedünnt wird und die Stämme von Pferden aus dem Unterholz gezogen werden, dann dient es laut Behörde der „langfristigen Optimierung der ökologischen Leistungsfähigkeit

des Naturhaushaltes unter besonderer Beachtung der Erholungsfunktion“. Passiert ist es in dem über 30 Hektar großen Meyers Park.

 

Dafür rückte ein Betrieb mit zwei Pferden aus Güstritz im Wendland an. Die beiden Kaltblüter selbst sind französischen Ursprungs. Ihre Rasse Boulonnais wird schon seit Jahrhunderten für schwere Zugarbeiten eingesetzt. „Rückepferde“ werden sie auch genannt.

Vorteil des Pferedeeinsatzes: der Boden wird so geschont und bleibt locker. Da die Pferde die Stämme direkt hinter sich herziehen, kommt es nicht zu Schäden an den Bäumen. Sie kommen auch gut an die Stellen, an denen Fahrzeuge nicht eingesetzt werden können.

Außerdem sind die Pferde so stark, dass man ihn zumindest die armdicken Ahornbäume aus dem Boden reißen kann. Die sind für den Wald nicht gut, weil sie viel zu schnell wachsen und anderen Bäumen keine Chance lassen. zv