130125ContainerNeuland - Die ersten 18 Wohncontainer, ein Versorgungscontainer und ein Treppenaufgang zur ersten Etage der neuen Unterkunft im Gewerbegebiet Lewenwerder sind aufgestellt worden. Sie stehen im

nördlichen Teil des Areals, nur durch eine schmale Grünanlage vom Recyclinghof der Stadtreinigung getrennt. Insgesamt will der staatliche Sozialdienstleister „fördern & wohnen“ hier 110 Wohnungslose, in der Regel Flüchtlinge, unterbringen.

 

 

Beim Aufbau der ersten Containereinheit gab es eine kleine Verzögerung, weil sie direkt unter einer Hochspannungsleitung steht. „Wir mussten erst einmal prüfen, ob der Kran die Dächer gefahrlos auf die Container setzen kann“, sagt ein Mitarbeiter der Kranfirma.

 

Eine Bürgerinitiative hatte vergeblich versucht, die Unterkunft an dieser Stelle zu verhindern. Doch sie scheiterte knapp, weil sie für ein Bürgerbegehren zu viele ungültige Stimmen gesammelt hatte. „Wir werden das alles aufmerksam beobachten“, sagt Hannelore Gebhardt von der Anwohnerinitiative Wetternstraße. „Unsere Initiative hat sich nicht gegen die Unterbringung von Menschen gerichtet, die in Not geraten sind. Wir haben uns von Anfang an für eine sozialverträgliche Unterbringung dieser Menschen eingesetzt.“ Und diese Forderung beziehe sich auf alle Beteiligten, also auf die Bewohner der Unterkunft, aber auch auf deren Nachbarn. ag