130109SchluchtEißendorf - Erst ist einiges schief gelaufen, doch jetzt tut sich in der Schlucht am Rand des Göhlbachtals was. Bauarbeiter haben gestern die Baustraße für das neue kleine Wohnquartier mit rund 40 Wohneinheiten fertig gestellt, und auch die Finanzbehörde hat gute Nachrichten. „Ausschreibung und Vergabeverfahren sind abgeschlossen“, sagt Behördensprecher Daniel Stricker. Insgesamt hätten vier Interessenten Gebote abgegeben. Nun müsse noch die Kommission für Bodenordnung zustimmen.

Dann kann es bald losgehen. Der Bebauungsplan Eißendorf 46 ist längst fertig, und die Erschließungsstraße hat auch schon einen Namen: Hanne-Darboven-Ring.

Die Wohnungen, verteilt auf ein paar Stadtvillen, aber auch auf Einzelhäuser sollten längst fertig sein. Geplant war der Baubeginn auf der ehemaligen Deponie für 2010. Doch dann gab es Unstimmigkeiten bei der Sondierung nach Kampfmittel. Ein Teil des Geländes war im ersten Durchgang zwar nicht vergessen worden, den Sondierern hatte man aber offensichtlich nicht mitgeteilt, dass die Grenzen des Bebauungsplans nachträglich leicht geändert worden waren. Diese Kommunikationspanne führte zu den Verzögerungen.

Nach Informationen von harburg-aktuell waren die Arbeiter, die die Baustraße angelegt haben, in den letzten Monaten trotz der Sondierungen auf einen größeren Metallgegenstand gestoßen. „Wir hielten das zuerst für eine Mine“, verriet einer der Arbeiter. Später habe sich das dann als falscher Alarm herausgestellt. Bei der vermeintlichen Mine handelte es sich um eine harmlose Badewanne. ag