121222SchneeLHarburg – Weltuntergang war gestern. Jetzt schlägt sich Harburg mit der weißen Pracht herum. Pünktlich zum letzten Sonnabend vor dem Fest setzte am Morgen heftiger Schneefall ein. Überall kommt es zu Behinderungen.

Selbst auf den Hauptstraßen liegt eine geschlossene Schneedecke. „Die Verkehrslage ist aber sehr ruhig. Es ist nicht viel los auf den Straßen“, hieß es am Morgen aus der Verkehrsleitzentrale der Polizei.

Der Winterdienst der Stadtreinigung ist seit 8 Uhr alarmiert. 110 große Streufahrzeuge sind in Hamburg im Einsatz. Sie sind auf den Haupt- und Verbindungsstraßen unterwegs. „Ein Streu- oder Räumdurchgang auf den Hauptverkehrsstraßen dauert drei bis fünf Stunden. Dabei werden 200 bis 400 Tonnen Feuchtsalz eingesetzt“, sagt Reinhard Fiedler von der Stadtreinigung.

Zusatzkräfte sollen die Bereiche von Bushaltestellen und die Überwege abgestreuen. Fiedler: „Auf diesen Zusatzstrecken wird feinkörniger Kies als Streumittel eingesetzt. Um Zeit beim Nachladen zu sparen, sind rund 50 mobile Silos für diesen Kies in der Stadt verteilt aufgestellt.“

Die Fahrbahnen von Wohn- und Nebenstraßen werden vom Winterdienst der Stadtreinigung nicht planmäßig gestreut. Auf den Autobahnen einschließlich Auf- und Abfahrten, sowie der Wilhelmsburger Reichsstraße sind die Autobahnmeistereien für den Winterdienst verantwortlich.

Schnee und Eis auf Gehwegen müssen die Anlieger entfernen oder abstreuen. Das gilt überall in Hamburg von der kleinen Wohnstraße bis zur Fußgängerzone. Schnee muss sofort nach Ende des Schneefalls geräumt, Glätte unmittelbar nach Eintritt abgestreut werden. Auf Gehwegen darf Salz, auch Tausalz aus dem Baumarkt, nicht verwendet werden, sondern nur abstumpfende Stoffe wie Sand oder Splitt.

Gefährlich könnte es noch einmal in der Nacht werden, wenn das Wetter umschlägt und Regen kommt. Dann könnten die Straßen besonders glatt sein.