121121HundWilhelmsburg – Er ist ein „alter Hase“ mit Nase. Hanno, dienstältester Vierbeiner bei der BRH-Rettungshundestaffel hat, zumindest professionell, ausgeschnüffelt. Der braune, 13 Jahre alte Labrador-Rüde geht in den

Ruhestand. Ab jetzt kann Hanno vom Körbchen aus zuschauen, wenn seine 23 vierbeinigen Kollegen ausrücken um mit Herrchen oder Frauchen nach vermissten Menschen oder Verschütteten zu suchen.

Das macht die Rettungshundestaffel jetzt aktiv seit 15 Jahren. Bis zu 40 mal werden die Rettungshunde jedes Jahr alarmiert. Auch wenn Hanno ausscheidet, der Fortbestand der Rettungshundestaffel ist gesichert. 30 Hunde, darunter auch Mantrailer, die der Spur von Menschen noch nach Tagen folgen können, befinden sich in der Ausbildung. Geübt wird auf dem Trainingsplatz an der Alten Schleuse.

 

Rettungshundeführer zu sein, fordert großes Engagement. „Viele Stunden ihrer Freizeit stecken die rund 50 Mitglieder in ihre ehrenamtliche Arbeit“, sagt Holger Grinnus, Erster Vorsitzender der Rettungshundestaffel. „Die Staffel ist rund um die Uhr einsatzbereit und deckt den Großraum Hamburg, die Landkreise Harburg und Lüneburg ab. Im Ernstfall kann es sogar nach Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern gehen.“ zv