110904FlohmarktHarburg- Schauen, stöbern, Schnäppchen machen. Wer dazu Lust hat, der sollte sich den 2. September dick im Kalender anstreichen. Dann werden der Sand und die umliegenden Straßen wieder zum Eldorado für die Fans des

gepflegtem Feilschen. Die SPD veranstaltet ihren jährlichen Flohmarkt, von dem selbst Genossen, die noch fehlerfrei die Internationale in der Unpluggend-Version anhörbar schmettern können, nicht wissen seit wann es ihn gibt.

Sicher ist: Hunderte Stände werden aufgebaut mit Kitsch, Kunst, Schnäppchen oder einfach Sachen, die man gut gebrauchen kann.  Die Regeln sind einfach: Keine Getränke, keine Speisen, keine Waffen dürfen angeboten werden. Die Flohmarkthändler müssen sich an die vorgegebenen Flächen halten. Insbesondere der Eingangsbereich der Fußgängerzone Lüneburger Straße zu beiden Seiten des S-Bahn-Zugangs und der untere Bereich der Hölertwiete sind Rettungswege und müssen freigehalten werden. Auch die Zugänge zu den Banken und Geldautomaten müssen frei bleiben.

Tipp vom Veranstalter für Besucher: Wegen der zu erwartenden hohen Besucherzahl wird empfohlen, das geöffnete Parkhaus am Küchgarten Ecke Großer Schippsee schon wegen der günstigen Tagestickets zu nutzen. Für allen anderen gilt der Hinweis, dass der Busverkehr im Harburger Ring und im Schloßmühlendamm wird umgeleitet wird. Ferner werden die Zufahrtswege zur Veranstaltungsfläche ab etwa 7 Uhr gesperrt. Der Flohmarkt findet von 9 Uhr bis 16 Uhr statt. Die Gebühr beträgt wie im vergangenen Jahr für Amateure wieder 10 Euro pro Tapeziertisch.

Wem das Feilschen nicht liegt oder wer alles hat, für den gibt es als Alternative das gepflegte politische Gespräch. Neben Abgeordneten aus Bürgerschaft und Bezirksversammlung stehen der SPD Kreisvorsitzende Frank Richter und Jürgen Heimath, Vorsitzender der SPD-Bezirksfraktion Harburg, am roten SPD-Bus interessierten Bürgern Rede und Antwort. zv