120816TUHarburg - Das Feuer in einem Schaltkasten an der Technischen Universität hatte am Montag offenbar doch größere Auswirkungen als zunächst offiziell zugegeben. So hatte TU-Sprecherin Jutta Katharina Werner

gegenüber harburg-aktuell erklärt, wichtige Einrichtungen seien mit Notstrom versorgt worden.

Offenbar hat das doch nicht so gut geklappt. „Die Notstromaggregate sind nicht angesprungen“, sagt ein wissenschaftlicher Mitarbeiter, der nicht namentlich erwähnt werden möchte. In den Laboren hätten mehrere Versuche abgebrochen werden müssen. „Die konnten wir in die Tonne treten“, sagt der Mitarbeiter. Er vermutet, dass die Notstromaggregate nicht ausreichend gewartet worden seien.

 

Für die Mitarbeiter der TU-Verwaltung war der Stromausfall, von dem außer einem Altgebäude alle Gebäude der TU sowie 668 Haushalte und 52 Gewerbebetriebe in der Nachbarschaft betroffen waren, eher ein Grund zur Freude: Sie wurden gegen Mittag nach Hause geschickt.

Glimpflich davongekommen sind die Sudierenden. „Zum Glück liefen in den TU-Gebäuden gerade keine Klausuren“, sagt Maja Meiser, Sekretärin des Allgemeinen Studierenden-Ausschusses (AStA). „Sonst hätten die Kommilitonen im Dunklen gesessen.“ mz