120809PhViertelHarburg Schritt für Schritt wird aus Harburg doch noch eine Universitätsstadt: Das Citymanagement schnürt ein Willkommenspaket für TU-Studenten, der Wirtschaftsverein richtet eine Online-Börse mit bezahlbaren Wohnungen

ein und in das direkte Umfeld ziehen immer mehr Mitarbeiter der Uni.

 

Am 1. September folgt der nächste Schritt: Die Wohnungsbaukreditanstalt (WBK) fördert jetzt auch Studentenwohnungen im Phoenix-Viertel. „Bisher hat die WBK das studentische Wohnen nur auf der Veddel und im Reiherstiegviertel in Wilhelmsburg gefördert“, sagte der SPD-Kreisvorsitzende Frank Richter bei einem Bürgergespräch seiner Partei im Herbert-Wehner-Haus. Das Programm werde jetzt auf Rothenburgsort und auch auf das Phoenix-Viertel ausgedehnt.

Insgesamt sollen etwa 400 Wohnungen gefördert werden. Die WBK übernimmt dabei monatlich 50 Euro für die Miete, außerdem stellt sie die Kaution. Neu ist, dass auch Auszubildende bei ihrer Suche nach einer günstigen Wohnung unterstützt werden sollen. Interessenten  können sich auf der Website der Wohnungsbaukreditanstalt (www.wk-hamburg.de) über die Konditionen informieren.

 

 

Der „Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden“ hatte in seiner Vision „Harburg 2020/2050“ vorgeschlagen, mehr Studenten im Umfeld der Technischen Universität anzusiedeln. „Das wird den gesamten Standort attraktiver machen“, sagt Udo Stein, im Wirtschaftsverein federführend für die Umsetzung der Vision. mz