AutohausRubbertNeugraben - Wenn ihr uns keinen Rewe-Markt erlaubt, dann gibt es eben ein Bordell! Das war die Drohung, mit der Autohaus-Chef Thorsten Rubbert die SPD, Grüne und Linke auf Trab bringen wollte. Doch bekanntlich half das

nichts: Eine Mehrheit in der Bezirksversammlung entschied sich dafür, den Lebensmittel-Vollsortimenter Rewe an der Ecke Cuxhavener Straße/Bauernweide, also ein paar hundert Meter außerhalb des Neugrabener Zentrums nicht zuzulassen.

 

Nun muss sich herausstellen, ob die Drohung ernst gemeint war. Dann müsste Bordell-Investor Oliver Skirra ganz schnell eine Bauvoranfrage einreichen. Die SPD-Fraktion hat nämlich jetzt einen Antrag eingereicht, mit dem sie Möglichkeiten erkunden will, „Bordelle oder bordellähnliche Betriebe“ auf der Gewerbefläche rund um das Rubbert-Gelände auszuschließen. „Ich glaube, da sind sich auch alle Fraktionen einig“, sagt SPD-Fraktionschef Jürgen Heimath.

In der unmittelbaren Umgebung befänden sich ausgedehnte Wohngebiete. Eine Bordell oder ähnliches würde die gewachsene Struktur  „in inakzeptabler Weise fundamental beeinträchtigen“. Inzwischen habe sich der Eigentümer der Fläche im Bezirksamt schon danach erkundigt, was dort planrechtlich möglich sei.

Heimath: „Wir wollen das noch vor der parlamentarischen Sommerpause beschließen.“ Die beginnt nach der Sitzung der Bezirksversammlung am 21. Juni. mz