101125GloriaDBinnenhafen - "Die Hoffnung stirb zuletzt", heißt ein alter Spruch: In Sachen des Schrottdampfers Gloria D. ist sie jetzt wohl tot. Die Liegeplatzgenehmigung ist abgelaufen. Es ist aber nichts passiert. Der Kahn liegt immer

noch vor Harburgs zukünftiger Nobeladresse auf der Schlossinsel, obwohl die  Genehmigung ausgelaufen ist. Aus dem ehemaligen Ausflugsdampfer ist ein Alptraumschiff geworden .

Den zuständigen Mitarbeitern im Bezirksamt dürfte langsam dämmern, das sie offensichtlich nach Strich und Faden veräppelt worden. Alle Hoffnungen, dass das Schiff endlich von seinem Liegeplatz verschwindet, haben sich nicht erfüllt.

Wird nicht in letzter Sekunde etwas passieren, wird der Bezirk für die Kosten aufkommen müssen, die die Beseitigung der Gloria D. verursacht. Das wird nicht billig, jenseits von 100.000 Euro veranschlagen Experten die Abwrackkosten. Das ist bitter. Der Bezirk, der bereits beschossene Projekte "begraben" musste, um laufende Kosten zu decken, wird als neuer Herr des Binnenhafens das Geld für die Entsorgung der Gloria D. aufbringen müssen. zv