120326VKSHarburg - "Festival der Straßenkünstler" heißt es 1. April zum verkaufsoffenen Sonntag in Harburg. Das Motto ist bekannt. Es sind aber auch ein Haufen neuer Ideen umgesetzt worden. "Wir wollen an bewährtem festhalten,

aber auch neues bieten", sagt Thomas Diebold von der Aktionsgemeinschaft, die mit dem Citymanagement das Programm organisiert und finanziert.

Ein spannender Anblick dürfte das zwölf Meter lange und drei Meter breite Kunstwerk von Ella Mundt werden. Sie setzt gekonnt platt auf das Pflaster gemalte Szenen so um, dass sie dreidimensional wirken. Das heißt dann auch 3D-Kunst und ist  ist eine relativ neue Kunstform, die 120326VKS2vor etwa 20 Jahren erstmals auf den Bürgersteigen und Plätzen in den Städten dieser Welt auftauchte.

Es sind anamorphotisch verzerrt gemalte Bilder, die meist einen speziellen Punkt der Perspektive aufweisen, von welchem man das Bild betrachten muss, um in den Genuss des 3D-Effekts zu kommen. Sinnigerweise hat man als Motiv eine U4 in Szene gesetzt, die in Harburg angekommen den Boden durchbricht. Sie wird sie neben dem S-Bahnabgang am Herbert-Wehner-Platz zu sehen sein. Auf die echte U4 wird man wahrscheinlich noch lange warten können. Die Linie endet nach jetzigen Planungen an den Elbbrücken gegenüber der Veddel.

Für Kinder ein Gaudi wird mit Sicherheit die Wasserball-Laufanlage, die in der Fußgängerzone aufgebaut werden soll. Das sind die großen, schwimmenden Plastikkugeln, in die man hineinschlüpft.

Eine Kostprobe seines Könnens zeigte vorab schon mal Zauberer Hokus, der einer von rund 30 Programmpunkten ist. Man darf sich auf eine launige Vorstellung freuen. Auch die die "Silberne Apfelfrau" oder "Jochen der Elefant" sind neu dabei. Den Abschluss gegen 17.30 Uhr soll dann ein Finale mit möglichst vielen Beteiligten am Lüneburger Tor bilden.

Natürlich kann man auch einkaufen. Wie immer sind die Geschäfte von 13 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Die Parkhäuser im Phoenix-Center, bei Karstadt und im Marktkauf-Center können  kostenlos genutzt werden. zv