120324ScholzWilhelmsburg - Das er den Ehrgeiz hat immer ganz nach oben zu kommen, daran ließ Bürgermeister Olaf Scholz bei der Einweihung der Nordwandhalle keinen Zweifel. Ganz bis an die Spitze der Kletterwand, immerhin

16 Meter hoch, schaffte er es in einem Rutsch und vom Zwischenapplaus der Zuschauer angespornt. "Das ist das zweite Mal, dass sich so etwas mache", verriet Scholz.

Seine Einlage war ein echter Rausreisser für die sonst eher langweilige Eröffnung im Talkshow-Stil am Sonnabend. Schwamm drüber. Die Halle hat einiges zu bieten. Das auf einer Fläche von 850 Quadratmetern stehende Gebäude im Wilhelmsburger Inselpark auf dem zukünftigen Gartenschaugelände soll mal ein Klettereldorado werden.

Bis dahin ist aber noch einiges zu tun. Bislang ist die Kletterhalle nur über eine Baustraße zu erreichen. Noch in der Mache sind die Außenanlagen, die eine Kletterfläche von rund 1.000 Quadratmetern haben werden. Innen laden 2.500 Quadratmeter Kletterfläche ein. Es gibt verschiedene Bereiche. Das Angebot richtet sich nicht nur an Profis, sondern soll auch Jugendliche und Kinder an den Klettersport heranführen.

 

Die Macher Katrin Erenyi und ihr Bruder Jost Hüttenhein, die über fünf Millionen Euro in die Kletterhalle investieren, waren vergangenes Jahr für das Projekt mit dem in drei Kategorien vergebenen Hamburger Gründerpreis ausgezeichnet worden. zv

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