120222HausLLangenbek - Mit diesem Andrang hatte Harald Krüger, Geschäftsführer des DRK-Harburg nicht gerechnet. Über 100 Zuhörer kamen ins Gemeindehaus am Blättnerring, um sich über die geplante Umwandlung in ein

Hospiz zu informieren. Einige Anwohner nutzen die Veranstaltung aber auch, um ihre Vorbehalte zu äußern.

So sorgte sich ein Vater, dass seine Kinder von nun an täglich mehrere Leichenwagen sehen müssen. Außerdem hatte ein Teil der Anwesenden die Befürchtung, dass der Lärm und das Verkehrsaufkommen zunehmen könnten. Krüger zeigte sich optimistisch, hier eine gemeinsame Lösung zu finden und bot den Anwohnern weitere Gespräche an.

Neben den wenigen kritischen Stimmen, stand der Großteil der Besucher dem Hospiz jedoch positiv gegenüber. „Ich freue mich sehr, dass unser geplantes Bauvorhaben von den Harburgern so gut aufgenommen wurde.“, so Krüger.  „Vielleicht ist es einigen Menschen noch gar nicht bewusst, aber ein Hospiz ist ein heller und freundlicher Ort, an dem vor allem gelebt wird." Für Krüger hat die Veranstaltung auch Signalwirkung an die Kritiker. Es habe sich gezeigt, dass gegen das Projekt kein breites Bündnis zustande kommen wird. zv