120216HsNrHarburg - Kontrolle der Hausnummer dürfte es bald im Bezirk Harburg heißen. Die CDU hat den Absatz 5 im Paragraf 1 der Hamburgischen Bauordnung entdeckt. Darin steht, dass Gebäude mit Aufenthaltsräumen

eine beleuchtbare Hausnummer haben müssen. Das riecht nach Bußgeldern dürften sich die Politiker, allen voran Martin Hoschützky und Berthold von Harten gedacht haben. Beide haben den entsprechenden Antrag für die kommende Bezirksversammlung eingereicht.

 

Dazu kommt: Hausbesitzer sind gut zu melken. Das Eintreiben von Bußgeldern dürfte problemlos sein. Deshalb wird die Verwaltung gebeten durch geeignete Maßnahmen dafür Sorge zu tragen, dass die Grundeigentümer ihrer Pflicht nachkommen. Im Klartext: Es soll Kontrollen, vermutlich durch den Ordnungsdienst geben.

Die Begründung hat man gleich mit geliefert. Bei fehlenden beleuchteten Hausnummern könnte es zu Verzögerungen beispielsweise beim Heranführen von Rettungsdiensten geben.
Das Problem war in den letzten Jahrzehnten im richtigen Leben offenbar wenig akut. Die Verwaltung hat aktuell mangels Erfahrungswerten nicht einmal eine Ahnung wie hoch Bußgelder ausfallen könnten. zv