120203Eisbre2Harburg - So viel Power auf einem Haufen gibt es selten. Gleich acht Eisbrecher aus Geestacht sind in Harburg, um hier die Elbe frei zu halten. Vor allem in die Süderelbe treiben viele der Schollen. Weiter im Osten ist es noch viel kälter.

Dort sind bereits seit Tagen Eisbrecher im Einsatz denn aus der Richtung kommen die dicken Eisschollen. Hier in Harburg leidet die Schifffahrt bereits. "Vor allem bei den Anlege- oder bei Wendemanövern wird es schwer für die Schiffe. Wenn dabei ein dicker Pott stecken bleibt, dann steckt der auch fest", sagt ein Fachmann.

Dieses Risiko will man in 2012 nicht eingehen. Deswegen hat man die Kraftprotze mit den Namen wie "Stier", "Elch" oder "Büffel" geholt. Sie pflügen mit über 1.000 PS durch die dicken Schollen. Das Eis soll in Bewegung bleiben. Kleinere Schiffe bleiben bereits am Anleger.

Auch die Wasserschutzpolizei hat bereits Probleme. Die beiden Boote mit den Alu-Rümpfen bleiben am Liegeplatz. Das Eis würde den Rumpf beschädigen, aber auch die anderen Boote laufen nur noch im Notfall aus. Weiter in Richtung Geestacht läuft ohnehin nichts mehr. Der Schiffsverkehr wurde bereits eingestellt. zv