090915HoehnetHarburg - Mit seinen 42 Jahren ist Dirk Höhnet schon "Besitzer" von Harburgs größter "Perle". Es geht um den 90 Hektar großen Stadtpark mit dem Außenmühlenteich. Den Teich kennt jeder Harburger. Doch das

 hügelige Gelände an der westlichen Seite ist selbst für viele Alteingesessene ein unbekanntes Terrain. Wer war schon an den Dahlienterrassen, auf der Beethovenhöhe, auf dem Stadtökologischen Lehrpfad, im Blindengarten oder auf dem Wasserspielplatz, dessen raffinierten Spielgeräten selbst Bezirksamtsleiter Torsten Meinberg nicht wiederstehen konnte, der sich mit dem Präsidenten der Bezirksversammlung, Michael Hagedorn, die Nebenwege zeigen ließ. Dabei gibt es zwischen den waldigen Hügelkuppen noch viel mehr zu erkunden. 16 Kilometer, so verrät der Abteilungsleiter Stadtgrün, gibt es dort. "Die meisten Spaziergänger nehmen die gut drei Kilometer lange Strecke um den Außenmühlenteich", sagt Höhnet. Dabei verpassen sie das Beste. Die Hügelstrecke bietet sagenhafte Ausblicke, idyllische Ecken, versteckte Kunstwerke, von Bäumen umrandete Wiesen. Ein besonderes Schmuckstück ist der Schulgarten, der eigentlich diesen Namen nicht mehr verdient. "Früher kamen Schulklassen hierher", sagt Höhnet. "Die haben noch richtig Gartenbau gelernt." Heute kommen die Schüler nicht mehr, der Schulgarten hat keinen Platz mehr in den Lehrplänen. Er ist umgestaltet und hat, wie der "Stadtpark-Chef" es formuliert, sein Gesicht verändert. Das ist schon aus ökonomischer Sicht nötig gewesen. Gartenpflege ist eine aufwendige Sache. Im Stadtpark ist das eine Mammutaufgabe. Er hat die Ausmaße von 1500 durchschnittlichen Privatgärten. Allerdings stehen nur noch fünf bis sechs Mitarbeiter statt der früher 25 für die Pflege zur Verfügung. (zv)
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